Die von Materia Nova entwickelte Technologie besteht aus einer Vakuum-Plasmaabscheidung, die Pulver (in Größen von Mikron bis zu mehreren Millimetern) oder kleine, lose Teile mithilfe eines rotierenden Trommelsystems beschichtet. Diese sogenannte “kalte” Technologie hat den Vorteil, dass sie jede Art von Substrat behandeln kann, das sich nicht auf mehr als 50°C erwärmen kann (Metalle, Polymere, Keramiken). Außerdem können mit dieser Methode Materialien mit sehr unterschiedlichen chemischen Zusammensetzungen wie Metalle und ihre keramischen Verbindungen (Oxide, Nitride, Karbide usw.), aber auch Polymere abgeschieden werden. Die erzielten Abscheidungen reichen von einigen Dutzend Nanometern bis hin zu Mikrometern. Die Zusammensetzung der Abscheidung und damit des Pulvers nach der Behandlung kann fein abgestimmt werden, um die Zusammensetzung des Pulvers an den Wunsch des Endverbrauchers anzupassen. Darüber hinaus ist es zwar möglich, "Nanostrukturen" herzustellen, um die spezifische Oberfläche der Partikel zu optimieren, aber es ist auch möglich, eine Beschichtung herzustellen, die die Oberfläche jedes Korns des Pulvers perfekt bedeckt (Bildung einer "Core-Shell"). Die Anwendungen dieser Technologie sind vielfältig und reichen von technischen (z. B. leitfähigen) Klebstoffen über Katalyse, Verbundwerkstoffe, Sinterung, thermisches Spritzen, additive Fertigung, usw.