STELLAR
Projekt


PIT AERO WINGS

Beginn des Projekts: 01-04-2025
Ende des Projekts: 28-02-2027

Das WINGS‑Projekt ist Teil des europäischen Ziels, bis 2050 Klimaneutralität im Luftfahrtsektor zu erreichen und bereits ab 2035 ein kohlenstoffarmes Flugzeug in Betrieb zu nehmen. Der Sektor befindet sich derzeit in einem tiefgreifenden Transformationsprozess, der das gesamte Flugzeug betrifft: die Entwicklung neuer Energiesysteme, ultraleichter Strukturen, eine verbesserte aerodynamische Effizienz sowie die Optimierung der ökologischen Bilanz über den gesamten Lebenszyklus – von der Herstellung bis zum Recycling.

Die Initiative PIT AERO WINGS ist eine Partnerschaft für technologische Innovation zur Unterstützung des wallonischen Luftfahrtsektors bei seinem ökologischen Wandel. Sie ermöglicht es den wallonischen Luftfahrtunternehmen, ihre Forschungsanstrengungen fortzuführen, ihre Wettbewerbsfähigkeit zu sichern oder zu stärken und gleichzeitig zu den Technologien beizutragen, die für ein dekarbonisiertes Flugzeug bis 2030 und die Klimaneutralität bis 2050 erforderlich sind.

Eine der wichtigsten im Rahmen dieses Projekts untersuchten Entwicklungen betrifft die Erhöhung des Streckungsverhältnisses und der Flexibilität der Tragflächen, was für die Reduzierung des CO₂‑Fußabdrucks der kommerziellen Luftfahrt entscheidend ist. Diese Fortschritte erfordern erhebliche Änderungen an der Struktur der Vorflügel und ihrer Mechanismen sowie an der aerodynamischen Leistung der beweglichen Flächen. Auch die Verringerung des Lärms während der Landephase ist ein wichtiges Forschungsziel.

Das Konsortium vereint die drei großen wallonischen Luftfahrtunternehmen — Safran Aero Boosters, Sonaca und Thales — sowie die Forschungszentren Cenaero, VKI, CRM, Materia Nova, Sirris, Cetic und Multitel sowie mehrere KMU aus dem Luftfahrtbereich. Gemeinsam arbeiten sie an sechs zentralen Themenbereichen:

  • Aerostrukturen,
  • Antriebssysteme,
  • Kommunikationssysteme,
  • Materialien und Verfahren,
  • Digitalisierung und numerische Simulation,
  • Industrie 4.0.

Ziele und Aufgaben von Materia Nova: Innerhalb des Konsortiums spielt Materia Nova eine zentrale Rolle im Bereich der Materialien und Verfahren. Sein Beitrag stützt sich auf mehrere strategische Fachgebiete:

  • Kontrolle der elektrischen Eigenschaften von Polymeren und Verbundwerkstoffen,
  • innovative Oberflächenbehandlungen (Plasma, Sol‑Gel, Galvanotechnik), um neue Funktionalitäten zu erzeugen oder die Haltbarkeit zu verbessern,
  • Entwicklung von Materialien und Technologien im Bereich Energieerzeugung und Energiespeicherung.

Materia Nova ist für die Entwicklung neuer Produkte und Lösungen (Polymere, Beschichtungen, Oberflächenbehandlungen usw.) verantwortlich, die direkt zur Leistungssteigerung zukünftiger Flugzeuge beitragen und gleichzeitig den ökologischen Wandel des wallonischen Luftfahrtsektors in den kommenden Jahren unterstützen.

 

Consortium :

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