Gasdurchlässigkeitsanalyse (H₂, O₂, N₂, He und CO₂)

Unser Labor verfügt über zwei PERME-VAC-VBS-Permeameter, die auf der Differenzdruckmethode basieren und eine präzise Messung der Gasdurchlässigkeit durch Folien, Platten oder Barrierematerialien (Kunststoffe, Verbundwerkstoffe, Aluminium usw.) ermöglichen. Das Gerät kann mehrere Proben gleichzeitig testen, verfügt über einen großen Messbereich und bestimmt insbesondere die Durchlässigkeit für O₂, N₂, He und CO₂ gemäß internationalen Normen (wie ISO 15105-1, ASTM D1434, ISO 2556, GB/T 1038-2000, JIS K7126-1 und YBB 00082003). Mit diesem System führen wir Permeabilitätsmessungen für Verpackungen, technische Materialien und andere industrielle Anwendungen durch.

Das Prinzip basiert darauf, dass eine Seite einer Materialprobe mit dem unter Druck stehenden Gas beaufschlagt wird, während die andere Seite unter kontrollierten Bedingungen gehalten wird. Das Gas diffundiert aufgrund des Druckgradienten allmählich durch das Material, und der Fluss wird mithilfe eines hochsensitiven Sensors erfasst, der den Gasfluss direkt misst — im Gegensatz zu klassischen Methoden mit Druckvariation —, wodurch Messungen im ppm-Bereich möglich sind. Das Gerät kann jedoch bei Bedarf auch im Druckmodus arbeiten und ermöglicht Messungen in verschiedenen Druckbereichen (0–100 bar) und Temperaturbereichen (−40 bis 120 °C).

Wasserstoff-Durchlässigkeit

Im Rahmen des Projekts StorHyWall, das sich der Entwicklung von Multi-Material-Lösungen für den Transport und die Speicherung von Wasserstoff widmet, hat Materia Nova seine Charakterisierungskapazitäten um einen speziellen Wasserstoff-Permeameter erweitert. Dieses Gerät misst schnell die Wasserstoffpermeation durch Polymere, Elastomere und Verbundwerkstoffe mithilfe eines hochsensitiven Sensors, der den Wasserstofffluss direkt erfasst — im Gegensatz zu klassischen Methoden mit Druckvariation. Das Gerät kann bei Bedarf auch im Druckmodus arbeiten.

H₂ Permeation & Barrier Testing: eine Antwort auf eine einzige Frage: „Bietet mein Material unter meinen Einsatzbedingungen eine ausreichende Barriere gegenüber Wasserstoff?" Der Materia-Nova-Service beantwortet dies mit einem Prüfbericht, der den stationären H₂-Fluss, die Permeanz, die Permeabilität (bei homogenen Materialien), den Einfluss von Temperatur und Druck sowie – bei beschichteten Proben – den Barrier Improvement Factor (Verbesserungsfaktor der Barrierewirkung) angibt.

Zielmärkte: Wasserstofftanks (Typ IV) und Polymerliner, Dichtungen und Dichtungswerkstoffe, Rohrleitungen und Schläuche, Barrierebeschichtungen, Materialien für Elektrolyseure und Brennstoffzellen.

Unsere Differenzierung: Nur wenige Akteure vereinen die H₂-Permeationsmessung mit der Fähigkeit, die Barrierebeschichtung selbst aufzubringen (PVD/PECVD/Ionenimplantation). Dadurch kann Materia Nova nicht nur einen Koeffizienten liefern, sondern ein für den Hersteller direkt verwertbares Ergebnis — zum Beispiel: „Diese Beschichtung reduziert die H₂-Permeation bei 40 °C und 3 bar um den Faktor X."

Über die reine Charakterisierung hinaus unterstützt Materia Nova die Entwicklung und Optimierung von Barrierematerialien für die Wasserstoffspeicherung, sei es für Tanks, Rohrleitungen oder Polymerkomponenten. Darüber hinaus ermöglicht unsere Expertise im Bereich Barriere (Abdichtung oder Durchlässigkeit) die Entwicklung von Folien und Beschichtungen mit kontrollierten Permeabilitätseigenschaften, die auf jede Anwendung zugeschnitten sind.

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