Behandlung von Kleinteilen im Schüttgutverfahren: eine Alternative zum Galvanikbad

Materia Nova entwickelt plasmabasierte Oberflächenbehandlungslösungen für Kleinteile als Alternative zu herkömmlichen galvanischen Nassverfahren.

Dieses Verfahren eignet sich für alle Werkstoffgruppen, einschließlich elektrisch isolierender und temperaturempfindlicher Substrate, ohne Tauchbäder und ohne den Einsatz toxischer Chemikalien.

Für die Schüttgutbehandlung stehen verschiedene Anlagenkonfigurationen zur Verfügung, die jeweils auf unterschiedliche Anforderungen hinsichtlich Bauteilgröße, Masse und gewünschter Funktionalität ausgelegt sind:

  • Vibrationsförderer: kontinuierliche Behandlung kleiner und leichter Bauteile mit ständiger Erneuerung der exponierten Oberfläche;
  • Drehtrommel (Barrel): Behandlung von Schüttgut, wobei die Rotation durch mechanisches Mischen eine homogene Beschichtung gewährleistet;
  • Durchlaufverfahren oder Behandlung auf Werkstückträgern (in Entwicklung): für gezieltere Serien oder Bauteile, die eine spezifische Positionierung und Ausrichtung gegenüber der Plasmaquelle erfordern.

Diese Konfigurationen ermöglichen die Beschichtung sehr kleiner Bauteile, typischerweise von 100 µm bis zu einigen Zentimetern, wie Schrauben, dekorative Nägel, Diamanten, Zahnräder oder andere Mikrokomponenten, für die eine Einzelbehandlung, Gestellbeschichtung oder konventionelle galvanische Abscheidung ungeeignet oder zu kostenintensiv wäre.

Die Wahl der geeigneten Konfiguration erfolgt durch unsere Experten in Abhängigkeit vom Produkt und den gewünschten Eigenschaften, wie beispielsweise Farbgebung und optische Effekte, Korrosionsschutz oder die Verringerung des Reibungskoeffizienten.

Diese Schüttgutbehandlungstechnologien finden zudem Anwendung bei der Dekontamination und Hygienisierung von Saatgut und Proteinpulvern, wobei die Plasmawirkung die mikrobielle Belastung reduziert und damit den hygienischen Anforderungen der Lebensmittelindustrie entspricht.

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